Zum Seiteninhalt

Warum wir am Altern forschen

Heute gibt es in vielen Ländern mehr ältere Menschen als je zuvor. Allein in Deutschland sind 23% der Bevölkerung über 65 Jahre alt, und dieser Anteil wird in Zukunft voraussichtlich weiter steigen. Wir verstehen noch immer nicht vollständig, warum manche Menschen bei guter Gesundheit über 100 Jahre alt werden, während andere an altersbedingten Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alzheimer leiden.

Unsere Gesundheitsspanne muss sich verlängern

In den letzten etwa 150 Jahren hat sich unsere Lebensspanne mehr als verdoppelt. Große Erfolge der modernen Medizin wie bessere Hygiene, Impfstoffe und Antibiotika sind zu einem großen Teil dafür verantwortlich. Meist verbringen wir jedoch einen beträchtlichen Teil unseres Lebensabends mit großen gesundheitlichen Einschränkungen. Denn mit unserer länger gewordenen Lebensspanne ist die Gesundheitsspanne, also die Lebenszeit, die wir bei guter Gesundheit verbringen, nicht mitgewachsen.

Wir sind heute also länger krank bevor wir sterben. Nicht nur für den Einzelnen ist das ein Problem.  Auch die Gesellschaft muss sich dieser Herausforderung stellen. Sie geht nämlich u.a. mit immensen Kosten einher.

Die Alternsforschung möchte das ändern: sie möchte verstehen, was genau beim Altern passiert. So kann sie Wege finden, die Gesundheitsspanne zu verlängern.